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Vegane Mode & Green Fashion

 

  • vegane modeTierschutz ohne Kompromisse – auch in der Mode

Bio liegt im Trend und immer mehr Menschen achten auf Fair Trade. Was sich in den Regalen der Supermärkte inzwischen deutlich beim Sortiment bemerkbar macht, überträgt sich auch auf die Mode: die Abstimmung der Verbraucher mit den Füßen. Schadstoffe in T-Shirts und Hosen, Kinderarbeit und Umweltverschmutzung bei der Produktion, unglaubliche Handelsbedingungen, die den Fabrikarbeitern kaum Hungerlöhne lassen – all das sind Tatsachen, die immer weniger Menschen hinnehmen oder gar vertreten möchten. Allerdings erscheint vielen dabei der scheinbar höhere Preis, als ein Problem der es nach landläufiger Meinung Privatleuten mit kleinem Geldbeutel fast unmöglich macht, den Inhalt ihrer Schränke komplett auszutauschen. Der Weg heißt also: ein Stück nach dem anderen. Und die Preise sind lange nicht so extrem, wie das gern kolportiert wird.

  • Green Fashion

Mit Green Fashion ist ein erster Schritt getan. Faire Arbeitsbedingungen für die einfachen Handwerker und Arbeiter, die das Nötigste zum Leben brauchen und auch ein Recht darauf haben, ihren Kindern eine Ausbildung ermöglichen zu können, stehen neben einer umweltfreundlichen Bearbeitung des Landes an erster Stelle. Schadstoffe müssen aus den Böden herausgehalten werden, denn die Familien leben davon und haben keine Möglichkeiten, nährstoffarme Ackerflächen ruhen zu lassen. Auch sollten in Bezug auf die Kleidung nur in Biokulturen angebaute Baumwolle und andere Materialien Verwendung finden.

  • Was ist vergan?

Vegane Mode geht sogar noch einen Schritt weiter. Vegan zu leben bedeutet den Verzicht auf jeden tierischen Bestandteil. Beim Essen fehlen neben Fleisch und Wurst auch Eier, Milch, Käse, Joghurts usw. Tiere sind nicht unsere Nahrungsmittel und auch nicht dafür bestimmt, solche für uns im Akkord herzustellen – so könnte man die Lebensauffassung der Veganer umreißen. Das wird ebenso auf allen anderen Gebieten im Alltag beachtet, zum Beispiel bei der Kosmetik oder bei Arzneien. Tierschutz in Perfektion bedeutet daher in Sachen Mode auch die Absage an Lederkleidung, Pelze, Seiden- und Wollstoffe usw. Außerdem müssen Veganer darauf achten, dass die weiteren Inhaltsstoffe der Kleidung ebenfalls ‘tierfrei’ sind. Dazu gehören Klebstoffe, Garne, Knöpfe aus Horn und andere Materialien. Ebenso dürfen die Zulieferer keine Versuchstiere missbrauchen und sollten ihrerseits auf rein pflanzliche oder ökologisch unbedenkliche Kunststoffe achten.

Waren früher die sogenannten Öko-Moden oft farblos und unansehnlich, ist heutzutage das Gegenteil der Fall. Tierschützer in Sachen Mode sind nicht mehr schon auf Entfernung zu erkennen und müssen auch keine kratzenden Kleidungsstücke mehr tragen. Mit wenigen Klicks im Internet lassen sich diverse online Shops finden, die bezaubernde vegane Mode und Green Fashion von Kopf bis Fuß präsentieren.